Kritische Angaben benennen
Legen Sie pro Aufgabe fest, welche Angaben exakt bleiben müssen: Namen, Beträge, Fristen, Produktcodes, Quellen und Zusagen. So muss nicht jedes Wort erneut bewertet werden, wohl aber alles mit möglichen größeren Folgen.
Prüfende Personen handlungsfähig machen
Die prüfende Person muss ein Ergebnis ändern, ablehnen oder zurückgeben können, ohne unangemessenen Zeitdruck. Bei sensiblen Entscheidungen ist außerdem genügend Fachkenntnis nötig, um einen plausibel klingenden Fehler zu erkennen.
Ausnahmen sichtbar machen
Definieren Sie feste Auslöser für eine Eskalation, etwa fehlende Quellen, widersprüchliche Dokumente, Beschwerden, rechtliche Formulierungen oder geringe Sicherheit. In solchen Fällen darf KI keine überzeugend klingende Antwort improvisieren.
Praktische Checkliste
- Welche Felder müssen exakt geprüft werden?
- Welche Quelle ist maßgeblich?
- Wann muss die Arbeit gestoppt oder eskaliert werden?
- Wer darf die endgültige Entscheidung treffen?
- Wie werden Fehler zurückgemeldet?
Quellen und weitere Informationen
- Europäische Kommission — KI-Verordnung ↗
- Niederländische Regierung — Leitfaden für den verantwortlichen Einsatz generativer KI ↗
Dieser Artikel enthält allgemeine praktische Informationen und stellt keine Rechtsberatung dar. Prüfen Sie Pflichten immer im Zusammenhang mit Ihrer eigenen Anwendung.